Nachhaltigkeit
Ausgewählte bauliche und technische Maßnahmen im Projektüberblick
1 – Energieeffiziente Gebäudetechnik mit reduziertem Energiebedarf im Betrieb
Heiztechnik auf Basis von Fernwärme sowie Nutzung erneuerbarer Energiequellen für ausgewählte Gebäudebereiche.
- Stabile und wartungsfreie Fernwärme nach Hamburger Klimafahrplan
- Photovoltaikanlage mit Eigenstromnutzung für die Gemeinschaftsbereiche sowie im Rahmen des Mieterstrommodells z. T. für die eigene Wohnung (Verpachtung der Dachflächen an einen externen Betreiber)
- Effizienzhausstandard: EH 40 (Primärenergie), EH 55 (Wärmeverlust) – Die Einstufung bezieht sich ausschließlich auf energetische Kennwerte und stellt keine umfassende Nachhaltigkeitsbewertung dar.
2 – Ausgewählte Baustoffe und konstruktive Maßnahmen
Bauliche Maßnahmen wie Dachbegrünung und Regenwasserrückhaltung zur Unterstützung stadtklimatischer Funktionen. Eine gesamtökologische Wirkung wird nicht bewertet.
- Extensive Dachbegrünung
- Rohbau mit konstruktiven Maßnahmen zur Reduzierung des Materialeinsatzes im Vergleich zu konventionellen Ausführungen
- Speicherung & Verdunstung von Regenwasser, anstatt dieses vollständig in das Siel abzuleiten
- Fassade aus Klinker-Vollstein für Langlebigkeit und Robustheit
3 – Reduzierte Betriebskosten & Lowtech
Lowtech Lösungen tragen zu einem reduzierten technischen Aufwand und einem geringeren Energiebedarf im Betrieb bei.
- Natürliche Be- und Entlüftung der Tiefgarage
- Abluftsystem für Feuchteschutz in den Wohnungen
- Reduzierte Betriebskosten als Ergebnis eines technisch vereinfachten Anlagenkonzepts
4 – Mobilität & Alltagskomfort
Von großzügigen Fahrradstellplätzen bis zur E-Mobilitäts- Vorrüstung: für moderne Mobilität direkt vor der Tür.
- Vorrüstung für E-Mobilität
- Großzügige Abstell- und Fahrradräume im Untergeschoss (angebunden an die Treppenhäuser und über die Tiefgarage)
- Dicht an den Hauseingängen gelegene Fahrradstellplätze in den Außenanlagen für Besucherinnen und Besucher
- S-Bahnstationen zu Fuß erreichbar
- Fern- und Regionalbahnhof Altona in der Nähe
5 – Wohngesundheit & Umwelt
Architektur mit Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und zur Unterstützung ausgewählter Tierarten im urbanen Raum.
- In die Fassade integrierte Nist- und Fledermauskästen zur Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt in einer Großstadt
- Endoberflächen mit Anforderungen an Emissionsarmut und Innenraumluftqualität
Hinweis zur Einordnung von Umwelt‑ und Nachhaltigkeitsaussagen
Die dargestellten Maßnahmen beziehen sich auf einzelne bauliche und technische Aspekte des Projekts FRED + STEN.
Sie stellen keine umfassende Nachhaltigkeits‑, Lebenszyklus‑ oder Klimabilanz des Gebäudes dar.
Aussagen zur Klimaneutralität, zu CO₂‑Kompensation oder zu gesamtökologischen Wirkungen werden nicht getroffen.